Antiquariat, Buchhandlung, wo liegt der Unterschied?

In großen Städten und vor allem in Universitätsstädten sieht man sie häufig, große und kleine Antiquariate. Doch um was für Geschäfte handelt es sich dabei eigentlich und was verkaufen sie? Viele Menschen verwechseln Antiquariate aufgrund ihrer namentlichen Ähnlichkeit immer wieder mit Antiquitäten. Antiquariate sind aber keine Geschäfte, die antike Möbel und alte Gebrauchsgegenstände verkaufen, es handelt sich dabei vielmehr um eine Art Buchhandlung für alte Bücher.

Und wo liegt der Unterschied zwischen einer Buchhandlung und einem Antiquariat?

Der Unterschied ist denkbar einfach. Eine Buchhandlung verkauft in der Regel aktuelle Bücher oder zumindest solche, die neu und ungebraucht sind. Kauft man ein Buch in einer Buchhandlung, dann ist man im Allgemeinen der erste Eigentümer des Buches. Eine Ausnahme stellt der Fall dar, dass das Buch schon einmal gekauft, später aber zurückgegeben wurde.

Die meisten Bücher, die in einer Buchhandlung erhältlich sind, unterliegen der Buchpreisbindung und haben damit einen einheitlichen Preis. Von Zeit zu Zeit besteht dort aber auch die Möglichkeit, vergünstigte Bücher (zum Beispiel Mängelexemplare) zu kaufen.

In eeinem Antiquariat werden echt alte Bücher verkauft

Im Antiquariat ist das fast alles anders. Hier werden alte Bücher verkauft, die nicht selten schon mehrere Vorbesitzer hatten. Neben Büchern und Heften sind hier oftmals auch Handschriften, alte Zeitungen und Zeitschriften und Gemälde erhältlich. Und auch die Freunde alter Landkarten und Atlanten werden im Antiquariat oft genug fündig. Anders als in einer Buchhandlung sind Buchpreise Antiquariat sind nicht unbedingt festgelegt, sie können meistens verhandelt werden.