Thomas Manns Novelle „Der Tod in Venedig“

Mit seinem Werk „Der Tod in Venedig“ schuf Thomas Mann eine weltberühmte Novelle, in der es um die Reise eines Dichters in das italienische Venedig, wo er sich in einen polnischen Jungen verliebt. das Werk wurde im Jahre 1911 verfasst und erschien erstmalig im Jahre 1912 in der Literaturzeitschrift „Neue Rundschau“. Der Einzeldruck erfolgte dann ab dem Jahre 1913 durch den S. Fischer Verlag. Im Antiquariat finden sich immer noch viele ältere Ausgaben des Werkes, die als geschätzte Sammlerstücke gehandelt werden.

Der Tod in Venedig – eine Inhaltsübersicht

In fünf Kapiteln erzählt Thomas Mann die Geschichte des weltberühmten deutschen Dichters Gustav Aschenbach. Er ist etwa 50 Jahre alt und seit einigen Jahren verwitwet. Oberste Priorität in seinem Leben stellen Vernunft, Moral und Leistung dar. Als er sich zu einer Erholungsreise nach Venedig entschließt, trifft er dort auf den 14 Jahre alten Jungen Tadzio polnischer Herkunft. Auf den Gefühlsrausch, welcher das Antlitz dieses Knaben in Aschenbach auslöst, ist dieser nicht vorbereitet. Starke Verunsicherung über das Entgegenkommen des Jungen bestimmen fortan die Reise. Letztendlich verstirbt Aschenbach.

Antiquarische Werke

Im gut sortierten Antiquariat finden sich immer noch erste Ausgaben des weltberühmten Klassikers Tod in Venedig von Thomas Mann. Die Werke sind nicht nur sehr seltene Sammlerstücke, sondern haben für ihren Betrachter auch einen hohen ideellen Wert. Sie vermitteln durch ihre Aufmachung, sei es durch Schriftart, Format oder Papierart, einen guten Eindruck über die Gesinnung der Zeit, aus der sie stammen. Das Antiquariat lädt Bücherfreunde und Sammler zum alternativen Stöbern gegenüber der modernen, digitalen Welt ein.

Hermann Hesse – Siddharta

Die Erzählung „Siddharta“ von Hermann Hesse wurde zwischen 1919 und 1922 in Montagnola geschrieben. Hermann Hesse wurde am 02.07.1877 in Calw geboren und feierte bereits mit seinem ersten Klassiker „Peter Camenzind“ Erfolge. Auch anschließend veröffentlichte Hesse noch einige Bücher. 1911 machte er sich dann auf eine vier Monate lange Reise nach Indien, um sich von der Kultur inspirieren zu lassen. Diese Reise veranlasste ihn schließlich zum Schreiben seines Buches „Siddharta“. Doch auch weitere Klassiker veröffentlichte er nach seiner Indienreise. Bekannte Stücke sind „Knulp“, „Demian“ und der bedeutendste Klassiker „Das Glasperlenspiel“. Im Jahr 1946 wurde er hierfür mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. 1955 erhielt er außerdem den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Sieben Jahre später starb Hermann Hesse schließlich im Alter von 85 Jahren.

Ist Siddharta Buddha?

In dem Klassiker „Siddharta“ geht es um den Brahmanensohn Siddharta, der sein Elternhaus verlässt, um sich der Asketenschule der Samanas anzuschließen. Dort will er lernen, seine Bedürfnisse zu unterdrücken. Sein Freund Govinda begleitet ihn auf diese Reise. Die Freunde werden allerdings enttäuscht, da sie erkennen müssen, dass die Erleuchtung nicht durch bloße Willensanstrengung erreicht werden kann. Daher ziehen sie zu dem berühmten Buddha, dem sich Govinda direkt anschließt. Siddharta zieht weiter und lernt die Kurtisane Kamala kennen. Er wird Kaufmann und verfällt der Raffgier, sodass er nach dem Glücksspiel und dem Alkohol süchtig wird. Als er sich schließlich das Leben nehmen will, erlebt er eine Art Wiedergeburt.

Alte Bücher – verkaufen oder entsorgen?

Diese Frage stellen sich viele Menschen sehr oft dann, wenn es um die Auflösung von zumeist Nachlässen oder aber auch eigenen Büchersammlungen geht. Und selbst dann, wenn die Bücherregale im Haus bereits aus allen Nähten platzen.

Grundsätzlich lautet die erste Antwort darauf, dass alle Bücher ein Kulturgut darstellen und dem entsprechend nicht einfach nur so, beispielsweise im Altpapiercontainer, entsorgt werden sollten. Wenngleich diese Variante manchmal die einzige Möglichkeit einer raschen Entsorgung darstellt.

Alte Schätze – wahre Schätze

Gerade alte Bücherschätze sollten mit Bedacht entsorgt bzw. verkauft werden. Erkennbar allein schon an der Aufmachung und teils an der innseitig aufgedruckten Jahreszahl ihrer Herstellung. Weitere Merkmale sind handbeschrieben Buchseiten und Malereien sowie geringe Auflagezahlen – auch von reinen Druckexemplaren. Spätestens dann gehört ein Buch unbedingt in ein ausgewähltes Antiquariat und auf keinen Fall mehr in die Altpapierentsorgung.

Die Betreiber eines Antiquariats klären obendrein den Buchbesitzer über seinen Bücherbestand auf und bieten in der Regel entsprechend faire Ankaufspreise. Teilweise werden die alten Bücher ausschließlich im Kundenauftrag, unter Abzug einer zuvor vereinbarten Provision für den Antiquariatshändler, verkauft.

Bücherflohmarkt – jedes Buch findet seinen Liebhaber

Eine weitere Möglichkeit, alte Bücher optimal zu entsorgen, ist der Verkauf selbiger Exemplare auf einem Bücherflohmarkt. Entweder werden diese Spezialmärkte in zumeist größeren Städten angeboten. Vielmals aber auch regelmäßig in den Antiquariaten oder während einer allgemeinen Antiquitätenausstellung.

Der Vorteil des Bücherflohmarktes besteht obendrein darin, dass der Kontakt zu anderen Buchbesitzern hergestellt werden und schnell auch ein reines Tauschgeschäft zustande kommen kann. Was wiederum auch Antiquariate des Öfteren ihren Kunden anbieten.

Alte Kinderbücher – verschenken oder besser ins Antiquariat für Kinderbücher geben?

Wer sich entschließt, seinen Büchervorrat zu reduzieren und demzufolge verschiedene davon aussortiert, der steht auf jedem Fall vor der Frage, ob er diese verschenken oder besser ins Antiquariat geben soll. Das ist sicherlich eine Frage, die man für sich selbst entscheiden muss. Wer in der Verwand- oder Bekanntschaft viele Kinder hat, der wird sich sicherlich öfter entscheiden, die Bücher zu verschenken. Wer sehr aufs Geld schauen muss, der wird sich sicherlich fürs Antiquariat entscheiden.

Bücher – und natürlich Kinderbücher – werden niemals wertlos

Auch wenn es nicht viel Geld für antiquarische Bücher gibt, gilt besser wenig, als überhaupt nichts. Sowohl beim verschenken, als auch beim verkaufen sollte man darauf achten, dass es sich um gut bis sehr gut erhaltene alte Kinderbücher handelt. Bei verschenkten Büchern kann man sicherlich einige Abstriche machen. Gerade Bücher für kleine Kinder sind oftmals nicht mehr so sehr gut erhalten, aber für die ersten Übungen im Umgang mit Büchern sind diese immer noch zu verwenden.

Ein Antiquariat wird sicherlich nur Bücher ankaufen, die schon vom optischen Zustand ansprechen und darüber hinaus einen Wert aus historischer Sicht haben. Im Handel gibt es eine so reiche Auswahl an schönen und preiswerten Büchern, dass sich ein Verkauf ans Antiquariat kaum lohnt. Sicherlich gibt es Ausnahmen, wenn es sich um sehr alte und außergewöhnliche Bücher für Kinder handelt.

 

Altpapier oder wertvolle Schätze – Zeitschriften Antiquariat

Der Leser und Buchliebhaber findet im Antiquariat alte und gebrauchte Bücher, als auch Zeitschriften, Graphiken, Landkarten und vieles mehr. Parallel zum klassischen Antiquariat hat sich das so genannte moderne Antiquariat entwickelt, in dem vor allem Mängelware und Remittenden angeboten werden. Der Reiz des klassischen Antiquariats liegt vor allem in der Möglichkeit längst vergriffene Bücher doch noch aufzutun.

Dabei kann es sich um Werke handeln, die erst wenige Jahre alt sind, oder deren letzte Auflage vor Jahrzehnten gedruckt wurde. Ist die Nachfrage nach dem gesuchten Buch hoch, sei es aus der Sparte Belletristik oder Wissenschaft, ist das Werk in der Regel nicht zum Schnäppchenpreis zu haben. Gleiches gilt auch für Bücher, die als Antiquitäten einzustufen sind. Erstausgaben von Karl May oder Sir Walter Scott in kunstvollem Einband und altdeutscher Schrift sind Liebhaber- und Sammlerstücke. Auf Schmuckbände trifft dies genauso zu.

Zeitschriften Antiquariat – mehr als nur Stöbern und häufig günstiger als im Auktionshaus

Natürlich ist das Antiquariat auch Stöberstätte für Leseratten, denn dort finden sich sogar im Hardcover preiswert Werke von Simmel, Konsalik und Shellabargar. Das alte Buch besticht zusätzlich durch das Coverdesign, welches ein kleines Zeitzeugnis ablegt. Oft ist das Zeitschriften Antiquariat sogar die einzige Möglichkeit einen Fachartikel aus einer Zeitschrift zu ergattern, oder Material für Archiv oder Regionalforschung aufzutun. Die ganz großen Schätze findet man sicher eher im Auktionshaus, doch kleine Schätze allemal im Antiquariat. Wer das Stöbern liebt, kommt jedenfalls auf seine Kosten. Nur wer Altpapier sucht, geht besser nicht ins Antiquariat.