Der kleine Prinz – Antoine de Saint-Exupéry

Das 1943 in New York erstmals erschienene Buch „Der kleine Prinz“ des französischen Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry ist bereits kurz nach seinem Erscheinen zu einem Buchklassiker avanciert. Antoine de Saint-Exupéry, ein damals bekannter Kampfflieger war zuvor bereits als Autor in Erscheinung getreten und begeisterte seine Leser durch seinen prägnanten und klaren Sprachstil. Mit dem Erscheinen des kleinen Prinzen änderte sich dies jedoch schlagartig. Die Kritik an dem Buchklassiker war zu Beginn enorm und die weltweite Akzeptanz als Buchklassiker ließ auf sich warten.

Der Kleine Prinz handelt von einem in der Wüste abgestürzten Flieger, welcher dort auf den kleinen Prinzen trifft. Dieser erzählt von einem entfernten Asteroiden zu kommen und berichtet von seinen Besuchen auf verschiedenen Planeten. Am Ende des Buches möchte der kleine Prinz auf seinen Asteroiden zurück kehren, muss dafür jedoch seinen Körper zurücklassen. Daher lässt er sich von einer Giftschlange beissen und verschwindet daraufhin. Der Erzähler kehrt in die normale Welt zurück.

Buchklassiker und zeitlose Gesellschaftskritik

Der Ton ist stets nachdenklich und dieser Buchklassiker scheint eine Allegorie auf die vorherrschenden Kriegszustände der Zeit zu sein. Gerade in den Gesprächen des kleinen Prinzen mit den verschiedenen Tieren spiegelt sich die Ablehnung der Erwachsenenwelt deutlich wieder.

Das Buch wird oftmals als Kritik von Antoine de Saint-Exupéry an der Erwachsenenwelt und der Zentrierung auf Unwichtiges verstanden. Die darin anklingende Kapitalismuskritik traf und trifft immer noch den Nerv der Zeit, so dass „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry heute immer noch zu den Buchklassikern gehört.