Der kleine Prinz – Antoine de Saint-Exupéry

Das 1943 in New York erstmals erschienene Buch „Der kleine Prinz“ des französischen Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry ist bereits kurz nach seinem Erscheinen zu einem Buchklassiker avanciert. Antoine de Saint-Exupéry, ein damals bekannter Kampfflieger war zuvor bereits als Autor in Erscheinung getreten und begeisterte seine Leser durch seinen prägnanten und klaren Sprachstil. Mit dem Erscheinen des kleinen Prinzen änderte sich dies jedoch schlagartig. Die Kritik an dem Buchklassiker war zu Beginn enorm und die weltweite Akzeptanz als Buchklassiker ließ auf sich warten.

Der Kleine Prinz handelt von einem in der Wüste abgestürzten Flieger, welcher dort auf den kleinen Prinzen trifft. Dieser erzählt von einem entfernten Asteroiden zu kommen und berichtet von seinen Besuchen auf verschiedenen Planeten. Am Ende des Buches möchte der kleine Prinz auf seinen Asteroiden zurück kehren, muss dafür jedoch seinen Körper zurücklassen. Daher lässt er sich von einer Giftschlange beissen und verschwindet daraufhin. Der Erzähler kehrt in die normale Welt zurück.

Buchklassiker und zeitlose Gesellschaftskritik

Der Ton ist stets nachdenklich und dieser Buchklassiker scheint eine Allegorie auf die vorherrschenden Kriegszustände der Zeit zu sein. Gerade in den Gesprächen des kleinen Prinzen mit den verschiedenen Tieren spiegelt sich die Ablehnung der Erwachsenenwelt deutlich wieder.

Das Buch wird oftmals als Kritik von Antoine de Saint-Exupéry an der Erwachsenenwelt und der Zentrierung auf Unwichtiges verstanden. Die darin anklingende Kapitalismuskritik traf und trifft immer noch den Nerv der Zeit, so dass „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry heute immer noch zu den Buchklassikern gehört.

Gabriel Garcia Márquez – Hundert Jahre Einsamkeit

Meistgelesene Bücher und ein Klassiker der Literatur : Hundert Jahre Einsamkeit von Gabriel Garcia Márquez

Meistgelesene Bücher sind meist Bestseller und es ist nur wenigen Autoren vorbehalten, sich in zu dieser ruhmreichen Liste, gesellen zu dürfen. Einer dieser wenigen Protagonisten ist zweifelsohne der kolumbianische Autor Gabriel Garcia Márquez. Mit seinem Roman „Hundert Jahre Einsamkeit“, ist Márquez ist einer der erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. Im Jahre 1982 erhielt Márquez sogar den Nobelpreis für Literatur. Das Buch wurde erstmals im Jahre 1967 in Buenos Aires veröffentlicht und wurde bis zum heutigen Tag über 30 Millionen Mal verkauft. In der Kategorie „meistgelesene Bücher“, liegt der Roman von Márquez daher weit vorne. Um zur Kategorie „meistgelesene Bücher“, zu gehören, muss ein Buch inhaltlich etwas außergewöhnliches bieten.

Gabriel Garcia Márquez fordert und fesselt seine Leser

Inhaltlich befasst sich eines der meistgelesene Bücher, mit den sechs Generationen der Familie Buendia. Diese lebt schon seit jeher in der fiktiven und irrealen Welt von Macondo. Eine chronologische Handlung ist dabei von Anfang an kaum erkennbar, viel mehr erscheinen die Geschichten der einzelnen Hauptdarsteller „kreuz und quer“, durch alle fiktiven Zeitepochen. Jedoch wird von Anfang an die Fantasie der Leser angeregt und es ist schwer sich bereits am Anfang der Welt von Márquez zu entziehen. Einige Literaturkritiker und Analysten bemerkten später aber, dass eine Chronologie in der Handlung, mit Ausnahme des Auftaktkapitels sehr wohl vorhanden ist. Definitiv ist ein religiöser Inhalt von Anfang bis Ende gegeben. Der Roman zieht den Leser in seinen Bann und alle Geschichten sind spannend und fantasievoll erzählt – nicht zuletzt deshalb wohl findet sich Márquez mit seinem Werk noch heute in der Kategorie meistgelesene Bücher, mit an der Spitze.